
- Die Silberkarhütte - Alm und Jausenstation
Die Silberkarhütte
Im Silberkar wurde bereits im 15. Jahrhundert Silber abgebaut. Die Bergknappen errichteten damals Hütten aus Baumrinde für Unterkunft und Verpflegung. Später wurde das Silberkar als Alm urbar gemacht. Ein "Viehweg" über den Karsattel erinnert noch an die Almwirtschaft.
1928 wurde die uralte Alm in eine Schutzhütte umgebaut und 1950 vergrößert. Sämtliches Baumaterial musste durch die Klamm zum Bestimmungsort getragen werden. Das Zimmerholz wurde im Silberkarwald ausgehackt, der Mauerkalk vor Ort und Stelle gebrannt und gelöscht. Der letzte Kalkofen der Region befand sich bei der Silberkarhütte.
Am Anfang war Aufstieg und Transport von Lebensmittel und Getränke beschwerlich. Mit der "Kraxn" am Rücken musste alles durch die Klamm getragen werden. 1973 wurde in 3-monatiger Bauzeit die Material-Seilbahn errichtet, die nun vieles leichter macht.
Das Angebot auf der Silberkarhütte reicht vom klassischen Kaiserschmarrn über deftige Hüttenjausen, Kasnocken bis hin zu Köstlichkeiten vom eigenen Bio-Bauernhof. Selbstgemachte Buttermilch, mit und ohne Früchte, erfrischen sogar den müdesten Wanderer.


