
- Die Silberkarklamm im Hochsommer
Die Silberkarklamm
1928 wurde die Silberkarklamm durch den damaligen Besitzer Hias Erlbacher, vlg. Bacher, begehbar gemacht. Damals erkannte er schon den Reiz und die Faszination die wildes Wasser und die Natur ausmachen.
Geologisch gesehen besteht die Silberkarklamm aus Kalkablagerungen des Urmeeres. Muscheln, Korallen und Kleintiere bildeten in Jahrmillionen den Grundstock für das Dachstein-Massiv. Wind-, Gletscher- und speziell im Silberkar Wassererosion formen seit Urzeiten das Silberkar und die Klamm. Fast jedes Jahr nimmt der Silberkarbach einen anderen Lauf durch die Klamm.
Lawinen und Felsstürze im Winter zerstören fast regelmässig die Steige durch die Klamm und müssen im Frühjahr wieder ersetzt und neu errichtet werden.
Das Ökosystem im Silberkar ist ebenfalls geprägt von den herrschenden Umweltbedingungen. Karster Kalkboden ermöglicht nur extrem lebenswilligen Pflanzen zu überleben. Hohe Luftfeuchtigkeit und Winde bevorzugen Flechten und Moose im Silberkar. Abseits der steilen Abhänge sorgt nährstoffreicher Waldboden für die übliche Vegetation des Dachsteinlandes.


